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Existenzgründerpreis der Lübecker Wirtschaft
Von der Idee zum Erfolg: Auszeichnung für Metorbike
Ob Elektromotorrad, Pilz-Werkstoff oder digitales Beratungstool fürs Handwerk – beim Lübecker Existenzgründerpreis 2025 zeigte sich die ganze Vielfalt innovativer Ideen aus Norddeutschland. Den Hauptpreis holte Metorbike aus Meddewade. Die Türen im vierten Stock des Hotels SlowDown auf dem Priwall schwingen auf. Marvin Rau fährt auf einem Motorrad zur Bühne des Existenzgründerpreises der Lübecker Wirtschaft. Das macht Eindruck bei den rund 150 Gästen. Denn das Motorrad schnurrt leise wie ein Kätzchen. Aber der Motor hat Kraft wie ein Tiger – ein Elektrotiger. Denn das Retrobike ist ein Elektromotorrad, komplett made in Germany. Die Geschäftsidee, auf der Start-up-Gründer Marvin Rau von Metorbike hereinfährt, überzeugt die Jury. Das Unternehmen hat den Hauptpreis und damit 7.500 Euro sowie ein Mediapaket bei den LN gewonnen.
Aber nicht nur Metorbike hatte Grund zum Jubeln. In der Kategorie Innovation/Mutmacher machte formorgen aus Kiel/Preetz das Rennen. Das Unternehmen hat eine umweltverträgliche Alternative zu Styropor und anderen synthetischen Materialien entwickelt. Auch das Unternehmen Handwerksnavigator aus Berkenthin kann sich freuen. Es hat den Publikumspreis gewonnen, der zum ersten Mal vergeben wurde. Alle Bewerberinnen und Bewerber des Jahres 2025 hatten die Chance, sich bei der Preisverleihung zu präsentieren und den Preis zu gewinnen: ein Coaching im HanseLab. Bereits zum 15. Mal ist der Existenzgründerpreis verliehen worden – gemeinsam von den Lübecker Nachrichten, der IHK zu Lübeck, der Kaufmannschaft zu Lübeck und dem Technikzentrum zu Lübeck (TZL). Die Sparkasse zu Lübeck war erstmals als Sponsor beteiligt.
Quelle: Kerstin Steinert, Lübecker Nachrichten
GESAGT
AUFGRUND IHRER LEISTUNGSFÄHIGKEIT UND RESILIENZ SIND DIE HÄFEN DER ENTSCHEIDENDE FAKTOR FÜR DIE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT DEUTSCHLANDS.
THOMAS BUHCK, PRÄSES DER IHK ZU LÜBECK
GEZÄHLT
15
MILLIARDEN EURO: SO HOCH IST DER INVESTITIONSSTAU IN DEN DEUTSCHEN HÄFEN.
KÖPFE DER WIRTSCHAFT

Professorin Dr. Moreen Heine ist vom Akademische Senat zur Vizepräsidentin der Universität zu Lübeck gewählt worden. Die Professorin für E-Government und Open Data Ecosystems legt ihren Fokus auf die Stärkung von Transfer und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig ist Professor Dr. Till Tantau zum Vizepräsidenten der Universität zu Lübeck ernannt worden.

Der Nahverkehrsverbund Schleswig- Holstein GmbH wird ab 2026 von einer Doppelspitze geführt. Dr. Arne Beck, bisher Geschäftsführer, wird Sprecher der Geschäftsführung. Er bekommt ab dem 16. Januar Verstärkung durch die neue kaufmännische Geschäftsführerin Birgit Austen. Die Verwaltungswirtin war zuletzt als Geschäftsführende Administrative Direktorin am Kieler Institut für Weltwirtschaft tätig.
Annika Dell ist neue Botschafterin der Women in 3D Printing für die Hansestadt Lübeck. Die Initiative steht für eine inklusivere Zukunft im Ingenieurwesen und in der Medizintechnik. Als Botschafterin soll Dell Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der additiven Fertigung vernetzen. Sie ist als Doktorandin assoziiert an der Universität zu Lübeck und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer IMTE.
FIRMENTICKER
Beim Location Award 2025 belegte das Mitte 2024 eröffnete Juniper in Lübeck- Herrenholz in der Kategorie Newcomer den zweiten Platz. Das Gesamtkonzept, bestehend aus den Räumen Luna und Stella sowie aus dem Juniper Garden, überzeugte die Jury „als vielversprechende neue Eventlocation“. Die 620 Quadratmeter große Eventfläche bietet Platz für Feiern mit bis zu 2.000 Gästen.
Das Projekt KOSMO der Splitbot GmbH belegte den ersten Platz beim Digitalisierungspreis 2025. KOSMO ist eine Open- Source-Chatbot-Lösung, die Organisationen dabei unterstützt, sowohl interne als auch webbasierte Informationsquellen zentral und effizient zu durchsuchen. Der Preis wurde bereits zum achten Mal vergeben, würdigt herausragende Projekte und soll weitere Unternehmen motivieren, eigene digitale Ideen zu verwirklichen.
Die Stadtwerke Lübeck Gruppe stärkt ihren Digitalbereich und gibt ihrer Digitalisierungstochter eine neue Identität: Aus der Marke TraveKom wird Stadtwerke Lübeck Solutions. Mit dem neuen Namen erhalte ein etablierter Geschäftsbereich mehr Sichtbarkeit und Strahlkraft und das Thema Digitalisierung unter der Dachmarke eine klarere Positionierung. Die Umbenennung betrifft den Markenauftritt, die Firmierung der TraveKom projects GmbH bleibt unverändert.
Das F.A.Z. Institut hat die Schwartauer Werke GmbH & Co. KG als „Vorbild in Vielfalt und Diversity“ ausgezeichnet. Die Prämierung würdige die Vielfalt, die bei den Schwartauer Werken als fester Bestandteil der Unternehmenswerte gelebt werde, und setze diese als Benchmark für die Branche der Brotaufstrichhersteller fest, so das Unternehmen. Mit starken Partnerschaften und Aktionen engagiert sich das Unternehmen seit Langem im gesellschaftlichen Bereich.